Bevor ein Rettungsbrett Test überhaupt weiterhilft, muss eine Sache geklärt sein: Hinter dem Wort stecken zwei völlig verschiedene Geräte. Das eine ist ein Spineboard aus Kunststoff, mit dem der Rettungsdienst Verletzte aus dem Wasser oder aus einem Fahrzeug holt. Das andere ist ein Rescue Board, ein surfbrettähnliches Gerät der Wasserrettung, mit dem ein Rettungsschwimmer schnell zu einer Person auf freier Fläche paddelt.
Beide werden im Handel unter demselben Suchbegriff geführt, und wer das nicht weiß, bestellt schnell das falsche. Ein Spineboard trägt eine Person liegend und lässt sich gurten, es ist aber kein Fortbewegungsmittel. Ein Rescue Board bringt dich schnell über hundert Meter Wasser, taugt aber nicht dazu, jemanden mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung stabil zu lagern.
Die kurze Entscheidungshilfe: Für Badeaufsicht, Verein, Ferienanlage oder ein Boot ist das Spineboard das Gerät, das im Ernstfall gebraucht wird, weil es schwimmfähig ist und Griffe rundum hat. Für Freiwasserstrecken, Seen und Küstenabschnitte ist das Rescue Board die richtige Wahl. Alles Weitere hängt an Material, Maßen und Gurten.
Rettungsbrett Test: die Bestenliste im Überblick
- Zusammenklappbares Rettungs-Spineboard (185 x 50 x 4 cm) bis max. 150 kg mit 2 Sicherungsgurten mit Klick-Verschluss. Wassertrage / Schwimmtrage für die Rettung im Wasser und an Land.
- Hochwertiges und wasserundurchlässiges Tragebrett für Seerettung, Krankentransport, Brandbekämpfung, Wasserrettung, Verkehrsunfälle, Sportverletzungen und andere Notfälle.
- Bei Verletzung an Rücken oder Wirbelsäule dient die Wasserrettungstrage der Stabilisierung, um weitere Erste Hilfe Maßnahmen durchzuführen und den Patienten sicher zu transportieren.
- Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, verfügt das Rückenbrett über abgerundete Kanten und kann durch die vielen Griffe an den Seiten von mehreren Personen auf einmal getragen werden.
- Schwimmbad-Notfälle: Vor allem an Strand, See oder im Schwimmbad / Wasserpark besteht ein großes Verletzungsrisiko. Das Spine Board ist eine große Hilfe für Rettungsschwimmer und Bademeister.
- Zusammenklappbares Rettungs-Spineboard (190 x 47 x 3 cm) bis max. 150 kg mit 2 Sicherungsgurten mit Klick-Verschluss. Wassertrage / Schwimmtrage für die Rettung im Wasser und an Land.
- Hochwertiges und wasserundurchlässiges Tragebrett für Seerettung, Krankentransport, Brandbekämpfung, Wasserrettung, Verkehrsunfälle, Sportverletzungen und andere Notfälle.
- Bei Verletzung an Rücken oder Wirbelsäule dient die Wasserrettungstrage der Stabilisierung, um weitere Erste Hilfe Maßnahmen durchzuführen und den Patienten sicher zu transportieren.
- Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, verfügt das Rückenbrett über abgerundete Kanten und kann durch die vielen Griffe an den Seiten von mehreren Personen auf einmal getragen werden.
- Schwimmbad-Notfälle: Vor allem an Strand, See oder im Schwimmbad / Wasserpark besteht ein großes Verletzungsrisiko. Das Spine Board ist eine große Hilfe für Rettungsschwimmer und Bademeister.
- Dönges Spineboard Xtra Sets, Set 2
- Produkttyp: TOOLS
- Marke: Dönges
- WURDE FÜR DEN MULTIFUNKTIONALEN EINSATZ ENTWICKELT: Es ist mit 16 Griffen ausgestattet, die ein sicheres Festhalten und Umlagern des Patienten aus jedem Winkel und jeder Position ermöglichen. Es kann von häuslichen Pflegediensten, Rettungsdiensten, Feuerwehren, Rettungsschwimmern, Krankenwagen usw. verwendet werden. Abmessungen: 185 x 45 x 5 cm
- SCHÜTZT DEN PATIENTEN UND DAS PERSONAL: Ermöglicht einen ausgewogenen Transport und Transfer, ohne die Verletzungen des Patienten während der Ersten Hilfe zu beeinträchtigen. Die ultraglatte Oberfläche hat keine scharfen Kanten, um die Haut zu schützen, und besteht aus gesundheitlich unbedenklichem Polystrene, das leicht zu handhaben ist.
- EINFACH ZU REINIGEN: Es ist so konzipiert, dass es leicht zu reinigen ist und Flecken und Gerüche stark reduziert. Selbst wenn es während eines Prozesses schmutzig wird, lässt es sich leicht reinigen. Er ist geruchsneutral. Er besteht aus wasserabweisendem Material.
- KOPFFIXIERUNG: Bei der Verwendung mit Spineboards und Rettungstragen schränkt es die Bewegungsfreiheit stark ein, so dass die aktuelle Situation beibehalten werden kann. Es gibt einfach zu handhabende Verbindungspunkte ohne Nähte und Klettverschlüsse.
- 100% ZUFRIEDENHEITSGARANTIE: Wir sind von der Qualität, Langlebigkeit und hervorragenden Leistung unserer Produkte überzeugt und bieten Ihnen eine volle Zufriedenheitsgarantie. Wir hören auf die Erfahrungen der Anwender. Kundenzufriedenheit und die Gesundheit der Patienten sind für unser Unternehmen sehr wichtig.
- * Gefaltetes Produkt: kann nach dem Abnehmen in 2 Teile gefaltet werden, leicht zu transportieren oder in Krankenwagen oder Krankenhäusern aufzubewahren
- * Rückhaltegurte: Ausgestattet mit 3 Sicherheitsgurten, die für große Personen eingestellt werden können. Diese Gurte können dabei helfen, Patienten zu immobilisieren und erneute Verletzungen zu verhindern
- * Hohle Mitte: Die Mitte der Trage kann geöffnet werden, um eine Röntgenaufnahme des Patienten zu ermöglichen, während er an der Trage befestigt ist
- * VERSTELLBARE LÄNGE: Die Länge der Trage kann mit einer effektiven Länge von 162 bis 205 cm nach Belieben angepasst werden
- * Kopfteil: Das Kopfteil ist zurückgesetzt, um eine korrekte Ausrichtung des Gebärmutterhalses zu gewährleisten, damit die Wirbelsäule des Patienten in der gefundenen Position bleiben kann
Woran du die Qualität wirklich erkennst
Beim Spineboard ist der Werkstoff entscheidend. Übliche Bretter bestehen aus hochdichtem Polyethylen, sind rundum geschlossen und nehmen deshalb kein Wasser auf. Ein typisches Maß liegt bei etwa 183 Zentimetern Länge, rund 41 Zentimetern Breite und 5 bis 6,5 Zentimetern Höhe, das Gewicht bei ungefähr 8 bis 10 Kilogramm, die zulässige Belastung bei rund 200 Kilogramm. Die Bretter sind röntgendurchlässig, damit die Aufnahme in der Klinik gemacht werden kann, ohne die Person umzulagern. Die Anforderungen an Krankentransportmittel beschreibt die Normenreihe DIN EN 1865, und ein Brett ohne jede Normangabe im Datenblatt ist im organisierten Einsatz kaum verwendbar.
Wichtiger als die Zahl der Griffe ist ihre Anordnung. Gute Bretter haben zwölf bis sechzehn Aussparungen rundum, sodass vier Personen gleichzeitig anfassen können und auch im Wasser eine Hand hineinpasst. Dazu gehört ein Gurtsystem, meist ein Spinnengurt mit acht bis zehn Punkten, und eine Kopffixierung, die separat verkauft wird. Wer nur das nackte Brett kauft, hat die Hälfte des Systems.
Beim Rescue Board zählen Länge und Auftrieb. Übliche Bretter sind etwas über drei Meter lang und knapp unter einem Meter breit, damit zwei Personen hintereinander darauf liegen können. Der Kern besteht aus geschäumtem Kunststoff mit fester Außenhaut, daneben gibt es aufblasbare Ausführungen um zehn Kilogramm, die sich im Kofferraum transportieren lassen. Eine kleine Finne am Heck hält das Brett auf Kurs.
Was ein Rettungsbrett nicht leistet
Ein Rettungsbrett ist kein Auftriebsmittel im Sinne der Normen für Rettungswesten. Es gibt keine Prüfung, die ihm eine Auftriebsklasse in Newton zuweist, wie das die Reihe DIN EN ISO 12402-2 für Rettungswesten tut. Es hält eine Person an der Oberfläche, solange jemand sie dort hält. Eine bewusstlose Person dreht es nicht in Rückenlage. Wer Auftrieb für sich selbst sucht, braucht eine Schwimmweste für Erwachsene, kein Brett.
Zweiter Punkt, der in Produkttexten fehlt: Das Spineboard gilt in der Notfallmedizin als Rettungsgerät, nicht als Lagerungsmittel. Auf der harten Fläche entstehen bereits nach kurzer Zeit Druckstellen und Schmerzen, und die Immobilisierung gelingt schlechter als auf einer Vakuummatratze. In der aktuellen Lehrmeinung wird eine Person vom Brett auf die Vakuummatratze umgelagert, sobald keine unmittelbare Gefahr mehr besteht. Ein Brett ersetzt also keine Ausstattung, es ergänzt sie.
Dritter Punkt: Das Gerät ersetzt keine Ausbildung. Eine Person aus dem Wasser auf ein Brett zu bringen, ohne den Kopf zu verdrehen, ist eine geübte Technik und kein Reflex. Wer das Brett anschafft, sollte den Weg über die Rettungsschwimmausbildung mitplanen. Wie oft es dazu überhaupt kommt und wo, zeigt die Statistik zum Ertrinken: Die meisten Fälle passieren nicht im bewachten Bad, sondern an unbewachten Binnengewässern.
Die Geräte im Vergleich
| Gerät | Wofür es gebaut ist | Was es kostet | Typisch bei |
|---|---|---|---|
| Spineboard aus Polyethylen | Rettung und Transport liegend, schwimmfähig, röntgendurchlässig | hart und kalt, nur für kurze Liegezeiten geeignet | Badeaufsicht, Vereine, Rettungsdienst |
| Spineboard mit Schaumkern | höherer Auftrieb, hält eine Person besser an der Oberfläche | empfindlichere Oberfläche, schwerer zu desinfizieren | Wasserrettung im Becken |
| Rescue Board mit fester Schale | schnelles Paddeln über größere Strecken | über drei Meter Transportlänge, braucht einen Dachträger | Seen, Küsten, Wachstationen |
| Aufblasbares Rescue Board | gleiche Aufgabe, passt in den Kofferraum | Aufbauzeit mit Pumpe, weicher bei Wellen | mobile Einsätze und Vereine ohne Halle |
| Schaufeltrage | Aufnehmen ohne Umlagern, teilbar in der Mitte | nicht schwimmfähig, im Wasser unbrauchbar | Landrettung |
| Vakuummatratze | weiche, formstabile Lagerung über längere Zeit | groß, empfindlich, kein Rettungsgerät für den ersten Zugriff | Transport in die Klinik |
Kaufkriterien mit Zahlen
- Tragfähigkeit. Achte auf eine ausgewiesene Belastung von mindestens 150 Kilogramm, üblich sind 200 Kilogramm. Bretter ohne Angabe sind meist Nachbauten für Übungszwecke.
- Griffe. Mindestens zwölf Aussparungen, breit genug für eine Hand mit Handschuh. Zu enge Griffe sind der häufigste Konstruktionsfehler bei günstigen Brettern.
- Gurte. Ein Spinnengurt mit acht bis zehn Fixierpunkten und Steckschnallen, die sich auch nass mit einer Hand öffnen lassen. Klettverschlüsse allein halten im Wasser nicht.
- Pinlöcher. Die seitlichen Aufnahmen für die Kopffixierung sollten genormt sitzen, sonst passt kein Zubehör anderer Hersteller.
- Oberfläche. Glatt und fugenlos, damit sich Keime nicht festsetzen und das Brett mit Flächendesinfektion abwischbar bleibt. Schrauben und Nieten in der Liegefläche sind ein Ausschlusskriterium.
- Farbe. Kräftiges Gelb oder Orange ist kein Geschmacksthema. Ein Brett, das im trüben Wasser oder in der Dämmerung schnell gesehen wird, wird schneller gebracht.
Wer welches Brett braucht
Verein, Ferienanlage, Hotelpool. Hier gehört das Spineboard mit Gurtsystem und Kopffixierung an eine feste, gut sichtbare Wandhalterung, zusammen mit einem wasserfesten Erste-Hilfe-Set. Ein Brett im abgeschlossenen Lager ist im Ernstfall kein Brett.
Freiwasser und Wachdienst. Dort schlägt das Rescue Board jedes andere Gerät, weil es Strecke macht. Als schnell greifbare Ergänzung für kurze Distanzen hat sich die aufblasbare Rettungsboje bewährt, die eine Person über Wasser hält, bis Hilfe da ist.
Privat am eigenen Steg. Hier ist ein Brett meist zu viel des Guten. Wurfleine, eine Schwimmboje für die Sichtbarkeit und die Regel, dass niemand allein schwimmt, verhindern mehr als jedes Gerät. Wer trotzdem eines anschafft, sollte es zweimal im Jahr in die Hand nehmen.
Häufige Fragen
Wie lagere ich ein Rettungsbrett richtig?
Liegend oder senkrecht in einer Halterung, nicht dauerhaft in der prallen Sonne. UV-Strahlung macht Polyethylen mit den Jahren spröde, und ausgeblichene Griffbereiche brechen zuerst. Draußen gehört über das Brett eine Abdeckung.
Wie reinige ich es nach dem Einsatz?
Mit klarem Wasser abspülen, danach mit einem Flächendesinfektionsmittel für Kunststoff abwischen. Keine Lösungsmittel und keine Scheuermittel, weil sie die Oberfläche aufrauen und damit erst recht Keime festhalten.
Wann ist ein Brett auszumustern?
Bei Rissen an den Griffen, bei Verformung nach starker Sonneneinstrahlung und bei jeder Beschädigung, durch die Wasser in den Kern gelangen könnte. Gurte tauschst du, sobald das Band ausgefranst ist oder eine Schnalle nicht mehr sauber einrastet.
Darf ich als Privatperson jemanden auf ein Brett legen?
Erste Hilfe leisten darf und soll jeder. Sinnvoll ist das Brett aber nur mit geübtem Handgriff, sonst richtet die Umlagerung mehr Schaden an als das Warten auf den Rettungsdienst. Die Grundregeln dazu stehen in den Baderegeln.
Welcher Rettungsbrett Testsieger passt zu meiner Einrichtung?
Das hängt weniger vom Modell ab als von der Aufgabe: Spineboard für Becken und Bäder, Rescue Board für Freiwasser. Diese Seite ist ein Vergleich und kein eigener Rettungsbrett Testbericht aus dem Prüflabor, deshalb stehen hier Maße, Materialien und Normbezüge statt einer erfundenen Rangliste.
Rettungsbrett kaufen: worauf solltest du achten?
Zuerst auf die Bauart, dann auf Tragfähigkeit und Gurtsystem, zuletzt auf die Nachkaufbarkeit von Kopffixierung und Ersatzgurten. Die besten Rettungsbretter sind die, die vollständig ausgestattet an einem Ort hängen, an den man in dreißig Sekunden herankommt.